24.01.2020

Jubilar-Ehrungen bei Wiegand-Glas

Jubilarehrung 2020 Wiegand-Glas
Jubilarehrung 2020 Wiegand-Glas

Es ist Tradition bei der Wiegand-Glas Unternehmensgruppe, dass Mitarbeiter für langjährige Betriebstreue geehrt werden. Am Donnerstag, den 23. Januar 2020, war es wieder soweit. Die Geschäftsführer Oliver und Nikolaus Wiegand zeichneten 75 Jubilare aus und verabschiedeten 21 Mitarbeiter in den Ruhestand.
Oliver Wiegand freute sich, dass zehn Mitarbeiter für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt werden konnten. „Das kommt heutzutage nicht so oft vor!“ Der Geschäftsführer erinnerte daran, das keiner der Geehrten seinen Arbeitsplatz so vorfinde wie am Anfang seiner Betriebszugehörigkeit. Er sprach von Veränderungen und vom Wandel, der notwendig sei, um auch künftig erfolgreich sein zu können. „Stillstand bedeute Rückschritt!“

Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut.

Oliver Wiegand wies darauf hin, dass Veränderungen auch oftmals mit Kritik verbunden sind. Viele haben Angst vor Neuem. Wer aber erfolgreich sein will, muss Flexibilität zeigen und sich neuen Herausforderungen stellen. Er hob hervor, dass sich die Jubilare in den vergangenen Jahrzehnten dem Wandel gestellt haben und betonte, dass die Geschäftsführung auf das Engagement der Mitarbeiter auch künftig angewiesen ist und ging auf die aktuellen Themen Klima- und Umweltschutz ein. Man muss darauf achtgeben, dass die Industrie nicht abgehängt wird. Er hob hervor, dass die Wiegand-Glas Unternehmensgruppe schon seit Jahren ihren Beitrag zum Klimaschutz leistet.

So werden 25 Prozent der Investitionen für das neue Glaswerk in Schleusingen für den Umweltschutz verwendet. Im Vergleich zu 2018 hat die Unternehmsgruppe die CO2-Emissionen mehr als der Gesetzgeber fordert, nämlich um 3,4 Prozent, reduziert.

Eine weitere Herausforderung ist die Nachwuchskräftegewinnung. Um diese zu schaffen, investiert die Wiegand-Glas Unternehmensgruppe konsequent in Aus- und Weiterbildung. Hier ist die Geschäftsführung auf die Hilfe der Jubilare angewiesen. Denn diese verfügen über das Know-How, das sich die jungen Mitarbeiter aneignen müssen.

Glückwünsche und Danksagungen

Auch der stellvertretende Landrat Gerhard Wunder überbrachte seine Glückwünsche. Ohne tüchtige Mitarbeiter kommt kein Erfolg. Und nahezu jeder muss sich in der heutigen Zeit Veränderungen stellen, meinte er.

Gerhard Wunder sprach weiter die aktuellen Diskussionen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes an. Sicherlich muss hier einiges bewegt werden. "Aber das alles mit Maß und Ziel sowie mit Herz und Verstand!" Er sicherte den Unternehmen die Unterstützung des Landkreises zu und hob die Bedeutung der Industrie für die Region hervor, die mit ihren Mitarbeitern nicht zuletzt dazu beiträgt, dass Steuern in die Gemeindekassen fließen. Die Glasindustrie am Rennsteig "ist ein schweres Pfund, von dem auch der Landkreis profitiert!" Weiterhin dankte er der Geschäftsführung für die Standorttreue.

"So viel Erfahrung und Fachwissen in einem Raum - so ein Vergnügen ist nicht jedem vergönnt", sagte der Betriebsratsvorsitzende vom Glaswerk in Schleusingen, Michael Keltner, der auch die Glückwünsche seiner Kollegen Werner Fehn (Werk Steinbach am Wald), Ronny Beck (Glaswerk Ernstthal) und Christoph Neumann (Werk Großbreitenbach) überbrachte. Er bezeichnete die Jubilare als "lösungsorientierte Teamplayer", denen man für ihren jahrelangen Einsatz im Unternehmen danken muss.

Der Personalleiter Ingbert Löffler gratulierte den Jubilaren ebenfalls. Ohne die Kompetenz und das Fachwissen eines jeden einzelnen stünde das Unternehmen nicht da, wo es jetzt steht. „Ich hoffe, dass Sie uns noch lange erhalten bleiben“, wünschte sich Löffler.

Anwesend waren bei der Jubilarehrung auch der Steinbacher Bürgermeister Thomas Löffler, seine Kollegen aus Schleusingen und Ernstthal, André Henneberg ud Norbert Zitzmann. Auch sie würdigten die Leistungen der Jubilare, zudem galt der Dank der Geschäftsleitung für die Standorttreue.

Nach dem offiziellen Teil nahmen die Jubilare die Gelegenheit wahr, um sich in gemütlicher Runde und bei einem leckeren Essen auszutauschen. Dabei wurden so manche Erinnerungen wach.

 

Autorin: Veronika Schadeck

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