Der Umwelt zuliebe

PET-Recycling

PET ist zu 100 Prozent recycelbar. Am Ende des Recycling-Prozesses steht ein PET-Regranulat oder auch Recyclat genannt, das wieder für die Herstellung von Preforms und Flaschen eingesetzt werden kann. Dieser Vorgang ist beliebig oft wiederholbar, so dass aus gebrauchten PET-Flaschen immer wieder neue Flaschen entstehen.

Wir setzen bei unseren Verpackungen aus PET schon seit Anfang der 2000er Jahre auf den Einsatz von Recyclat. Durch kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse wollen wir unseren ambitionierten Umweltzielen gerecht werden. Unser Anspruch geht dabei weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Preforms und PET-Flaschen stellen wir aus bis zu 100 Prozent Recyclat her und weil wir sehr großen Wert auf die Qualität und Reinheit des PET legen, das wir für unsere Produkt verwenden, arbeiten wir seit Herbst diesen Jahres mit modernster Recyclingtechnologie, um selbst aus gewaschenen PET-Flakes hochreines PET-Regranulat herzustellen. In unserem neuen Recyclingwerk in Großbreitenbach können wir jährlich rund 700 Mio. PET-Getränkeflaschen zu hochwertigem Regranulat verarbeiten. 

Know-how

Unser PET-Recycling

Jeder von uns hat bereits einmal eine leere PET-Flasche in den Rücknahmeautomaten des Supermarktes um die Ecke gegeben. Und das ist auch gut so. In Deutschland erreichen wir auf diese Weise eine Rücklaufquote von 98 Prozent. Eine Quote, um die die Deutschen weltweit beneidet werden. Aber was passiert nach dem Rücknahmeautomat? Wie genau erfolgt das bottle-to-bottle Recycling? Und welche Rolle dabei spielt PET-Verpackungen GmbH Deutschland? Die Antworten hierfür möchten wir Ihnen hier geben.

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Sortierung und Reinigung: Die zu Ballen gepressten Einweg-PET-Flaschen werden gemahlen, gereinigt und sortiert. Die so gewonnenen „PET-Flakes“ sind das Ausgangsmaterial für unseren Recyclingprozess. 

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Mehrstufige Sortierung: Die angelieferten PET-Flakes durchlaufen zunächst eine mehrstufige Sortierung, in der mögliche Anteile von Metallen, Fremdfarben und Fremdpolymeren entfernt werden.

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Plastifizierung und Granulierung: Die sortierten Flakes werden in einem Extruder bei Temperaturen von ca. 290°C unter Vakuum aufgeschmolzen und im Wasserstrom granuliert. 

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Festphasenkondensation: In einem Reaktor erfolgt die Tiefenreinigung des Materials. Zugleich wird die Viskosität auf den gewünschten Wert gebracht. Rund 16 Stunden verweilt das Granulat dafür im SSP-Reaktor. Was sich einfach anhört ist ein komplexer chemischer Vorgang, der die letzten Verunreinigungen beseitigt und das Granulat lebensmitteltauglich macht.

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Qualitätsprüfung und Lagerung: Nachdem alle notwendigen Qualitätsparameter des Regranulates geprüft und für gut befunden wurden, gelangt es in die Lagersilos, um im Anschluss bei der Fertigung von neuen Preforms bzw. PET-Behältern wieder verwendet zu werden.

Fakten rund um PET und Recycling

Ist PET eigentlich umweltfreundlich?

Auf jeden Fall! Der Werkstoff PET kann zu 100 Prozent recycelt werden. Dank des Pfandsystems, das 2003 eingeführt wurde, werden rund 98 Prozent aller PET-Einweg-Pfandflaschen zurückgebracht. Dadurch kann das wertvolle Material wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Abfall wird dank des Pfands vermieden und Ressourcen werden geschont. Außerdem können PET-Flaschen entgegen einigen Vorurteilen ein gutes ökologisches Profil vorweisen. Denn von der Herstellung über Transport bis zum Recycling werden Prozesse stetig optimiert und umweltfreundlicher.

Was wird aus recyceltem PET?

Recyceltes PET spielt bei der Herstellung neuer PET-Verpackungen eine immer größere Rolle. Im Bottle-to-Bottle-Verfahren entstehen aus alten PET-Flaschen neue. Die meisten der in Verkehr gebrachten PET-Flaschen bestehen heute bereits zu einem hohen Prozentanteil aus Recyclat. Ein Teil des recycelten Materials wird allerdings auch zu etwas ganz anderem: Rucksäcke, Fleecepullover oder Fleecedecken werden aus Polyester-Fasern hergestellt, die in einem früheren Leben eine PET-Flasche waren.

Wird aus jeder PET-Getränke Flasche wieder eine neue?

Leider nein. Nur Behälter, die durch das Pfandsystem in den Kreislauf zurückkommen, werden wieder zu neuen Flaschen. Unser Pfandsystem in Deutschland richtet sich nach dem Füllgut. Saft zum Beispiel ist von der Bepfandung ausgenommen und landet deswegen, zusammen mit anderem Plastik und Wertstoffen, in anderen Wertstoffsystemen, wo es natürlich auch wiederverwertet wird, aber eben nicht zu einem Produkt für Lebensmittel. Die getrennte Sammlung lohnt sich also in jedem Fall.

Warum ist Plastik nicht gleich Plastik?

Getränkeflaschen werden, nicht zuletzt aufgrund der sehr guten Barriereeigenschaften und glasähnlichen Transparenz, aus PET hergestellt. Duschgel, Waschmittel etc. hingegen zumeist aus anderen Kunststoffen wie z.B. PE, PP, die für diese Anwendung wiederum nicht geeignet sind. Und weil Plastik eben nicht gleich Plastik ist, erfordern die unterschiedlichen Materialien auch unterschiedliche Recyclingverfahren. Auch hier hat PET eindeutig die Nase vorn, denn aus recyceltem PET lässt sich immer wieder ein gleichwertiges Produkt aus PET herstellen.

Was wir bieten

Alles aus einer Hand

Servicekompetenz

Services rund um PET

Bei uns erhalten Sie zahlreiche Services rund um PET. Profitieren Sie von unserem Know-How im Bereich der Materialauswahl, der Produktentwicklung und der Qualitätsprüfung.

PET-Behälter von PET-Verpackungen GmbH Deutschland
Wissenswertes

Über PET

PET hat gegenüber anderen Verpackungsmaterialien mehrere Vorteile, beispielsweise die Bruchsicherheit, Recyclebarkeit und ein geringes Gewicht. Erfahren Sie mehr über Verpackungskonzepte aus PET.

PET-Behälter von PET-Verpackungen GmbH Deutschland
Produktkompetenz

PET-Produkte

Ob PET-Flaschen, Preforms oder Kunststoffbehälter – wir entwickeln und produzieren Kunststoffverpackungen ganz nach Ihren Anforderungen. Entdecken Sie unsere vielseitigen PET-Produkte im Katalog oder sprechen Sie uns an.

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